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Stiftung swissstrings
Es braucht schon Galgenhumor in der heutigen Zeit, wenn man realisiert, dass es im näheren und
weiteren Umfeld viele Notleidenden gibt, die vom Wohlstand ausgeschlossen wurden, und die
meisten schauen weg oder nur hin.
Wir, die es sich leisten können, mit Luxusschnüren und Seilen zu basteln oder Partydekor zu
entwerfen um uns zu verwirklichen, sollten auch eine Verantwortung gegenüber denen haben, die
nichts haben!
swissstrings ist ein bescheidener Beitrag gegen Armut und Hunger vor unserer Haustüre und gegen Rassismus und Gewalt. Diesen üblen Auswüchsen der modernen Gesellschaft, kann nur durch kollektive Eigenverantwortung und Unterstützung aller entgegengewirkt werden.
Warum führen wir 51% des Gewinns in die Stiftung ab?
Weil wir ein Zeichen setzen wollen und zum Denken anregen möchten. Weil es nicht das Ziel sein kann, so viel wie möglich in den eigenen Geldbeutel zu verdienen.
Ehre bezieht sich nicht auf angehäufte Reichtümer die man zur Schau stellen kann, sondern was man damit zum Wohle der Gemeinschaft realisieren kann.
Früher hatten Patrons (Firmeninhaber) die Ehre, auch durch eigene Abstriche Verantwortung zu übernehmen um die Angestellten beschäftigen und halten zu können. Sie verkauften Häuser und Autos, oder haben tief in das Familienvermögen gelangt um niemanden entlassen zu müssen.
Heutzutage sind die Angestellten die ersten Sparübungen, damit die Aktionäre nicken können. Erfolg und Wachstum um jeden Preis ist das Credo der heutigen Manager, weil sie nur zum Wohle der Aktionäre arbeiten und die Verantwortung gegenüber Angestellten nur als Kostenposten und Ertragshemmer wahrnehmen und nicht als Menschen die die Firma tragen und denen entsprechende Ehre gebührt.
swissstrings ist eine Hommage an das Unternehmertum der Bankenmanager und Pharmamanager etc. Die Spitzenmanager haben jährliche Lohnsteigerungen bis 18% und mehr, auf einen Lohn der jedem vernünftigen Menschen nur ein ungläubiges Kopfschütteln hervorruft. Mit der Begründung, dass die Löhne der Leistung entsprechen, ist es ein Schlag ins Gesicht jedes Angestellten, der zur Leistung beigetragen hat.
Der Erfolg eines Unternehmens wird von allen getragen, doch nur die Spitze profitiert meistens überproportional davon. Die Angestellten im unteren Lohnbereich müssen meistens mit der Gewerkschaft auf die Strasse damit sie entsprechend erhört werden.
Wie fühlen sich Arbeitslose und andere Benachteiligte wenn sie die Auswüchse der Lohn und Entschädigungspolitik solcher Unternehmen sehen? Das hat nichts mit gesellschaftlicher Verantwortung zu tun. Eine Zweiklassenpolitik die gefährlich ist für das Verständnis in der Gesellschaft.
Tägliche Medienmeldungen über Milliardenumsätze und Gewinnoptimierungen von Grossunternehmen sind die eine Seite. Die andere Seite sind die Medienmeldungen über Subventionskürzungen von Gassenküchen und Notschlafstellen, die von Menschen gebraucht werden, die eventuell auch zum Reichtum der Unternehmer beigetragen haben.
Solche Umstände sind der Nährboden für Rassismus und Gewalt. Umstände die den Menschen die Perspektiven nehmen und den Glauben an Gerechtigkeit.
Wachstum und Erfolg kann auch erreicht werden, wenn man nachhaltig etwas Gutes für Benachteiligte tut. swissstrings führt absichtlich die Mehrheit des Reingewinnes (51%) der Stiftung zu, um ein Zeichen zu setzen. Nach dem Motto, tue Gutes und es wird dir Gutes widerfahren, setzen wir uns ein gegen Rassismus und Gewalt und zur Unterstützung Benachteiligter. Eine dauerhafte Aktion zur Förderung des inneren Reichtums und gesellschaftlicher Verantwortung gegenüber denen die nichts haben.
Das Forum Stiftung dient als Diskussionsplattform, wo alle Ideen willkommen sind, die
der Sache dienen oder zur Inspiration anregen.
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